Das DomQuartier Salzburg ist das historische Zentrum der politischen und kirchlichen Macht der Salzburger Erzbischöfe.
Die Residenz, der Dom und der Museumskomplex der Erzdiözese St. Peter bilden das barocke Herzstück des Salzburger UNESCO-Welterbes.
Ein Rundgang durch das DomQuartier ist ein faszinierender Einblick in 1300 Jahre königliche Geschichte, Kunst, Musik und Architektur.
„Im Herzen der barocken Salzburger Altstadt, dem Domquartier, dem einstigen Machtsitz der reichen, prunkliebenden Fürsten, ihrer Residenz und dem Dom, einer der größten Kirchen der Welt, mit dem Stiftsmuseum St. Peter, kann man seit 2014 mit einer einzigen Eintrittskarte auf Entdeckungstour gehen. Mit einem einzigen Rundgang, der die unvergleichlichen Sammlungen von fünf verschiedenen Museen umfasst und atemberaubende Ausblicke auf die Stadt und das Innere des Doms bietet, können Sie eine Zeitreise in die Blütezeit des Herzogtums unternehmen.
Die Geschichte der Kathedrale
Die erste Kathedrale, die dem Heiligen Rupert und dem Heiligen Petrus geweiht war, wurde 774 von Bischof Virgil geweiht. Er wurde 1167 von den Truppen Friedrich Barbarossas niedergebrannt und zwischen 1181 und 1200 wiederaufgebaut. Die umfangreiche Erweiterung und der Wiederaufbau machten ihn zu einer der größten romanischen Kathedralen seiner Zeit. Die riesige fünfschiffige Kirche war 109 m lang und 48 m breit. Im Dezember 1598 richtete ein Großbrand große Schäden an. Im Jahr 1606 begann Fürst Herzog Wolf Dietrich nach den Plänen italienischer Architekten mit dem Wiederaufbau des Doms, und der Italiener Santino Solari vollendete die Kathedrale, die nun die dritte ist, schließlich 1628, aber die 79 Meter hohen Türme wurden erst 1652-55 errichtet.
Salzburg, das durch geschickte Diplomatie den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges entgangen war, gab seinen geliebten Dom in einer glanzvollen Zeremonie an seine Stadt zurück. Die habsburgischen Behörden behandelten das Bauwerk weiterhin gnädig, doch während des Zweiten Weltkriegs wurden die riesige Kuppel und der Altar durch Bomben schwer beschädigt. Erst 1959 wurde er in seiner vollen Pracht wiederhergestellt, und auch die Daten der Wiedereinweihung (774 - 1628 - 1959) zeugen von diesen wichtigen Daten.”
Eintritt in die Kuppel und die dazugehörigen Museen
(Festsäle der Residenz + Galerie der Residenz + Dombogenterrasse + Nördliches Oratorium + Orgelsaal des Doms + Dom-Museum + Kunst- und Wunderkammer + Lange Galerie + St. Petri-Museum): Erwachsene € 15,00 Jugendliche (unter 25 Jahren) € 5,00
